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„Bewegend und zutiefst erschütternd war der Besuch von Hemn Goptapy diese Woche bei uns in vhs Celle. Der kurdische Lehrer aus dem Nordirak hat viele tausend Fotos zusammengetragen, um an die Menschen zu erinnern, die 1988 durch die Giftgasattacken Saddam Husseins umkamen.
Mit Hilfe eines Übersetzers erzählte er auch von den jüngsten Gräueltaten durch den „Islamischen Staat“ und dem Genozid an den Eziden.

Hemn Goptapy will mit seiner Arbeit ein Gedenken schaffen. Zusammen mit der Hilfsorganisation Wadi e.V. erarbeitet er ein digitales Museum, das an die Verbrechen erinnern soll. Es ist der Versuch eines Auswegs aus der Gewaltgeschichte des Iraks.

Das Projekt „Gesellschaftliche Perspektiven gegen Antisemitismus“ hatte Hemn Goptapy und Oliver Piecha von @wadi_e.v nach Celle eingeladen, um ihre Arbeit als Anregung für eine emanzipative Erinnerungskultur zu würdigen.

Wir sind sehr froh, dass dieses beeindruckende Projekt bei uns vorgestellt wurde und wünschen allen Beteiligten für die Zukunft eine breite öffentliche Resonanz.“