Die Krise in Rojava in Syrien und was wir tun können

Irakisch-Kurdistan bereitet sich als Folge der tragischen Entwicklungen in Nordostsyrien auf eine neue Flüchtlingswelle vor.

(Bild: Syrisch-kurdische Familie auf der Flucht vor der syrischen Armee.)

Seit Tagen bestimmen auch in Irakisch-Kurdistan die tragischen Entwicklungen im benachbarten Syrien alle Diskussionen und Schlagzeilen. Mit Angst und Sorge verfolgen die Menschen die militärischen Konflikte und den Zusammenbruch der autonomen Selbstverwaltungsgebiete dort.

Es ist völlig unklar, was die nächsten Tagen bringen werden. Sollten syrische Truppen auch die kurdisch besiedelten Kerngebiete um Hassakah und Quamishli angreifen erwarten wir einen erneuten Strom von Flüchtlingen über die Grenze.

Wir alle hoffen, dass das nicht geschehen wird, aber bereiten uns trotzdem darauf vor. Zusammen mit unseren Partnern von Jinda haben wir an mehreren Koordinierungstreffen verschiedener NGOs in Dohuk teilgenommen, um arbeitsteilig etwaige Nothilfe leisten zu können.

Seit über zehn Jahren arbeiten wir mit den Camps in der Region zusammen, in denen syrisch- kurdische Flüchtlinge leben. Vor allem in Domiz haben wir unzählige Projekte unterstützt und pflegen ein sehr enges Verhältnis zu den Bewohner*innen und dem Management. Deshalb wurden wir auch kontaktiert, ob wir ihnen in dieser schwierigen Situation beistehen können.

Das Spielbusteam von Jinda

Da besonders Kinder gerade den enormen Stress spüren hat Jinda kurzfristig sein Spielbusprojekt umgestellt und wird in den nächsten Tagen für die Kinder des Camps mit Spaß und Spielen da sein.

Wie gesagt, wir alle hoffen, dass sich die Situation in Syrien beruhigt, aber wir sind für den Ernstfall gerüstet. Damit wir allerdings jetzt in den Camps und später, wenn nötig, neuen Flüchtlingen so helfen können, wir wir es gerne möchten, sind wir auf Ihre Solidarität angewiesen, denn diese Katastrophe kommt völlig überraschend, weshalb wir kaum finanzielle Ressourcen zur Verfügung haben, ihr zu begegnen.

Spendenkonto:

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